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Geldanlage

Das Thema Geldanlage dürfte spätestens seit Beginn der Finanzkrise in den letzten Monaten wieder verstärkt diskutiert worden sein. Anleger jeden Alters und jeder Gesellschaftsschicht stellen sich fundamentale Fragen zur Solidität getätigter Anlagen. Welche Anlageform bringt angemessene Renditen und ist trotzdem sicher und im Idealfall auch flexibel falls plötzliche Ausgaben anfallen? Womit kann man sich gegen die aufkeimende Rezession schützen? Solche und ähnlich Fragen sind es, die Investoren beschäftigen.

Insgesamt ist zu beobachten, dass viele private Investoren Geld in Tagesgeld oder Festgeld umschichten. Andere Produkte, welche im Allgemeinen ebenfalls als sehr sichere Anlagen gelten, rücken allerdings in den Hintergrund. Ohnehin empfiehlt sich der Abschluss einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung momentan nicht. Die Garantieverzinsung befindet sich auf einem historisch tiefen Niveau und zudem ist man auf Jahrzehnte gebunden. Es besteht zwar die Möglichkeit den Vertrag vorzeitig zu kündigen, zu beleihen oder an einen Aufkäufer verkaufen. Jedoch sind diese Möglichkeiten oft mit Verlusten verbunden.

Aufgrund der zu erwartenden Inflation, die in den nächsten Jahren rasch ansteigen dürfte, sollten Geldanlagen eher mit kurzfristigem Anlagehorizont abgeschlossen werden. Ohne hin würde es sich wahrscheinlich nicht rechnen, auf zu sichere Geldanlagen zu setzen. Zwar haben die heftigen Verwerfungen an den internationalen Börsen zu ganz gravierenden Vermögenseinbußen bei vielen Privatinvestoren geführt, dennoch sind - rein historisch betrachtet - Aktienfonds und Aktien die renditestärkste Assetklasse. Außerdem stellten sich gerade Krisenzeiten als besonders gute Einstiegszeitpunkte für den Kauf von Aktienfonds oder Aktien dar. Wenn man auf bessere Einstiegskurse wartet sollte man Geld in Zwischenzeit flexibel anlegen, empfehlenswert ist hier ein Tagesgeldkonto.

Ob Gold in Frage kommt muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Manche halten es für die sicherste Reserve die man haben kann, andere sehen darin totes Kapital, da Gold keine Zinsen abwirft und man nur von etwaigen Preissteigerungen profitieren kann.

Auf dem Girokonto sollte man seine Vermögenswerte aber in keinem Fall belassen. Meist kann so nämlich gar keine Rendite erwirtschaftet werden. Falls die Bank für das Girokonto keine oder nur niedrige Zinsen zahlt verliert der Sparer im Endeffekt sogar jährlich Geld, da durch die Inflation die Kaufkraft des Geldes stetig sinkt. Ein Tagesgeldkonto bietet dagegen dieselbe Liquidität in Verbindung mit einer sehr hohen Verzinsung des Guthabens. Im Gegensatz zum Festgeldkonto, muss beim Tagesgeld keine Kündigungsfrist eingehalten werden. Damit stellt es die ideale Alternative zum Girokonto dar und ist besonders für sehr sicherheitsorientierte Anleger, die flexibel bleiben möchten, optimal geeignet.

Auch hier empfiehlt sich ein Tagesgeldvergleich im Internet, bei dem man sich aus der unübersichtlichen Masse der Anbieter denjenigen mit den höchsten Zinsen herauspicken kann. Bei größeren Beträgen sollte man sich jedoch nicht nur von Zinsen blenden lassen sondern auch die Einlagensicherung überprüfen. Leider liegt der dadurch gesicherte Betrag in manchen EU-Ländern relativ niedrig. Bei deutschen Banken sollte man sich keine Sorgen machen müssen, da der Staat für alle privaten Einlagen in voller Höhe garantiert.


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